Informationsvorlage - 23/115/18

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

 

Mit der Drucksache 23/107/18 wurde die Vergabestelle beauftragt, die Winterdienstleistung auszuschreiben und der Bürgermeister ermächtigt, den Auftrag zu vergeben. Zwei Angebote wurden eingereicht. Nach Auswertung der eingereichten Angebote wurde eine ungefähre Hochrechnung erstellt.

 

Die Firma, die das unverbindliche Angebot im Vorfeld erstellt hat, hat ihre Vorhaltepauschale von Mitte Juni bis Mitte August um 5.500,00 € Netto erhöht. Auf Nachfrage der Vergabestelle, wie diese enorme Steigerung innerhalb von 2 Monaten zustande kommt, wurde mitgeteilt, dass die Preise der Werkstätten, Mieten, Lagerhallen oder Personal gestiegen sind. Die Vorhaltepauschalen sind bei beiden Bietern immer zu entrichten, unabhängig davon, ob in dem Monat ein Einsatz gefahren wurde oder nicht.

 

Folgende Angebote sind eingegangen:

 

 

Bieter I

Bieter II

Vorhaltepauschale

15.500,00 € Netto

34.350,00 € Netto

Einsatz nur Streuen

1.240,37 € Netto

461,00 € Netto

Einsatz Streuen + Räumen

1.352,56 € Netto

503,00 € Netto

 

 

 

Hochrechnung Vorhaltepauschale mit 10 Einsätze Streuen und 10 Einsätze Streuen + Räumen

 

41.429,30 € Netto   

49.300,87 € Brutto

 

43.990,00 € Netto

52.348,10 € Brutto

 

Verfügbare Mittel Haushaltsjahr 2023 Winterdienst:

36.000,00 €

Bereits verbraucht durch Winterperiode 2022/23:

26.429,83 €

Restbetrag verfügbare Mittel 2023:

9.570,17 €

 

 

Da die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel für den Winterdienst nicht genügen und aufgrund der Bindefrist der Angebote Eile geboten war, fand am 05.09.2023 eine Besprechung mit folgenden Beteiligten statt:

 

 

  • Herr Schöne (Bürgermeister)
  • Herr Behrendt (1. stellv. Bürgermeister und Gemeindearbeiter)
  • Herr Langner (Sachbearbeiter Kommunaltechnik)
  • Frau Becker und Frau Thiele (Kämmerei/Haushaltsplanung)
  • Frau Duchow (Sachbearbeiterin Winterdienst und Vergabestelle)

 

Das weitere Vorgehen wurde besprochen. Folgendes Ergebnis ist zustande gekommen:

  • Die Ausschreibung wird aufgehoben.
  • Der Winterdienst wird wieder in Eigenregie durch die Gemeinde durchgeführt.
  • Herr Behrendt teilte mit, dass er bereits mehrere Male den letzten Auftragnehmer unterstützt hat. Mit der vorhandenen Technik ist eine Ausführung des Winterdienstes für die Winterperiode 2023/24 gewährleistet.
  • Über die Beschaffung neuer Technik soll die Gemeindevertretung beschließen. Herr Behrendt holt sich unverbindliche Angebote ein und setzt sich mit Herrn Langner in Verbindung, welches Fahrzeug geeignet ist.
  • In Zusammenarbeit mit der Kämmerei entscheidet die Gemeinde, ob ein Kauf oder Miete in Frage kommen.

 

 

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Finanz. Auswirkung

 

ja

nein

 

 

 

fin. Auswirkungen

x

 

 

 

 

im Haushalt berücksichtigt

x

 

Deckung durch:

Produkt

Sachkonto

 

 

 

 

54.10.10.00

52.33.00.00

Liegt eine Investition vor?

 

 

Folgekosten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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