25.09.2025 - 5 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

 

Herr Radel spricht den Bahnübergang in der Wiesenstraße an, der viele Unfälle in der vergangenen Zeit zu verzeichnen hatte. Nach einer Umfrage bei den Anwohnern besteht Bereitschaft eine Lösungsfindung zu unterstützen. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 20 km/h, was seit gestern bereits umgesetzt wird, ist vorerst eine Lösung aber langfristig jedoch wäre nur eine Schranke die ideale Lösung.

 

Frau Radel ergänzt, dass es schon allein der Kinder und älteren Bürger wegen nicht an den finanziellen Mittel liegen sollte; es gibt auch Fördermittel für solche Maßnahmen. Die Stadt sollte

nicht warten, bis jemand stirbt.

 

Präsident der Stadtvertretung Tewis erklärt, dass die meisten Unfälle an diesem Bahnübergang durch Unachtsamkeit passierten. Es ist schon zwingend notwendig, vorsichtig an diesen Bahnübergang heranzufahren.

 

Zukünftig stehen noch weitere Termin mit der Bahn, wo auch die Bahnübergänge ein Thema sein werden, gibt Bürgermeisterin Schwibbe an. Seit gestern fährt die Bahn an diesem Bahnübergang

sehr langsam. Die Stadt wird darum kämpfen, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung beibehalten wird, denn 80 km/h sind auf jeden Fall zu schnell, auch wenn der Fahrplan eingehalten werden muss.

 

Frau Preußer erklärt, dass regelmäßig Bahnübergangsschauen gemeinsam mit der Bahn durchge-führt werden, nicht nur wenn ein Unfall passiert ist. Die letzte Zusammenkunft hat im August statt-gefunden. Es wurde auch eine Vorortabnahme durchgeführt, zu der aber die Stadt Eggesin nicht geladen war, sondern nur verschiedene Institutionen von der Bahn. Gestern war ein Vertreter des Eisenbahn-Bundesamtes vor Ort und ordnete an, dass ab sofort an allen drei Bahnübergängen 20 km/h zu fahren sind, was jedoch für die Bahn kein Dauerzustand sein kann, denn, wenn die Geschwindigkeit nicht wieder erhöht wird, kann die Bahn ihren Fahrplan nicht einhalten und wird über eine Kürzung der Züge nachdenken, was auch für die Stadt nicht zum Vorteil wäre. Es muss eine gemeinsame Lösung gefunden werden.

Es muss aber auch gesagt werden, dass der Bahnübergang von der Stadt regelmäßig freigeschnitten wird, es steht ein Schild 10 km/h und wenn die 10 km/h eingehalten werden, kann es nicht zu solchen Unfällen kommen. Die Stadt ist bemüht, alles Mögliche zu tun, um eine Lösung zu finden. Im Zuge des Ausbaus der Wiesenstraße muss eine Verständigung erfolgen, wie es weitergehen soll. Es muss auch an die Fahrzeugführer appelliert werden, denn es kann nicht sein, dass ein Fahrzeugführer auf Grund des Tragens von Kopfhörern keine Außengeräusche wahrnimmt. Der Zug macht sich vor jedem Bahnübergang durch ein lautes Signal bemerkbar. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 20 km/h ist sicherlich nur eine vorübergehende Lösung, dauerhaft wird es aber die 20 km/h nicht geben.

Überlegungen gehen dahin, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 km/h zu erreichen, was für alle Beteiligten vertretbar sein sollte. In dieser Sache ist die Stadt Eggesin nicht Entscheidungsträger, sie kann lediglich ihre Meinung äußern. Die Stadt wird auf jeden Fall appellieren, dass die Züge nicht mit 80 km/h in den Bahnhof hineinfahren dürfen. Alle weiteren Details müssen bei einem Termin im Oktober abgesprochen werden.

 

Vor dem Ausbau der Wiesenstraße wird sich die Stadt Eggesin auf jeden Fall mit der Bahn ver-ständigen, wie der Bahnübergang sicherer gemacht werden kann, erwidert Bürgermeisterin Schwibbe.

 

Frau Radel fügt hinzu, dass in der Eisenbahnbau- und - betriebsordnung geschrieben steht, dass eine Schranke gebaut werden muss, wenn der Zug mehr als 20 km/h fährt.

 

Stadtvertreterin Hansow fragt an, ob die Stadt nicht ein Stopp-Schild aufstellen kann.

 

Die Stadt kann kein Stopp-Schild aufstellen, dies obliegt der Verkehrsbehörde, erklärt Stadtvertreter Lehmann. Es kann nur an die Fahrzeugführer appelliert werden, die Geschwindigkeit einzuhalten und sich bei Nichteinsehbarkeit langsam vorzutasten.

 

Es geht um das Grundstück, was für 55,00 €/m² von der Stadt verkauft wurde, gibt Herr Budy an.

Er möchte wissen, ob den Stadtvertretern bei der Beschlussfassung bekannt war, dass das Grundstück ohne ein Wegerecht angeboten wurde. Auf Empfehlung der Stadt hat sich jetzt die GKU

eintragen lassen. Er erklärt, dass der Weg für ihn nicht brauch- und nutzbar ist und dies sehr unfair ist. Es sind zwar nur 6,00 €/m² aber andere haben weniger bezahlt, 5,00 €/² ursprünglich 3,80 €/m². Er gibt weiterhin an, dass er auch die Vermessung für das Autohaus Hoppe gezahlt hat. Die Fa. Hoppe hat jedoch nochmals bezahlt. Er findet es unfair, dass den Unternehmen, die gewillt sind zu bauen, ein Knüppel zwischen die Beine haut. Er plädiert darauf, dass dieser gesamte Fall nochmal überdacht wird. Die Zusammenarbeit und das Entgegenkommen sind sehr unfair.

 

Frau Witt hat das Problem aufgenommen; Herr Budy bekommt eine Mitteilung.

 

Abschließend fügt Herr Budy an, dass seine Firma bestrebt ist, für die Stadt etwas zu tun. das Angebot, Übernahme des Transportes des Weihnachtsbaumes, wird vorerst gekänzelt, weil die Zusammenarbeit mit der Firma nicht gewollt ist.